White Line Implantate

Perfektion in Ästhetik und Gewebeverträglichkeit


Keramikimplantate sind seit über 40 Jahren in der Zahnmedizin bekannt, haben sich jedoch in der Vergangenheit aufgrund ihrer erhöhten Bruchgefahr sowie der kostenintensiven Herstellung nicht durchsetzen können. Erst im den vergangenen Jahrzehnt konnten die Stabilität und Langlebigkeit des Werkstoffs Zirkon sowohl durch die technische Verbesserung seiner Materialeigenschaften als auch durch die Entwicklung neuer Implantatdesigns enorm verbessert werden. Gleichzeitig ist das wissenschaftliche Fundament erheblich breiter geworden und es gibt eine zunehmende wissenschaftliche Dokumentation über die Vorteile von Zirkon als Werkstoff für Implantate. Somit werden Zirkonimplantate nicht nur in der Zahnheilkunde eingesetzt, sonder auch in weitaus mehr belasteten Bereichen der allgemeinen Chirurgie, wie z. B. bei Hüftimplantaten.

Haben sich noch vor wenigen Jahren nur vereinzelte Hersteller mit der Entwicklung von Zirkonimplantaten beschäftigt, so bietet heute jede große und namhafte Implantatfirma auch ein Zirkonimplantat an. Es gibt industrielle Schätzungen, dass sich bereits in wenigen Jahren Zirkonimplantate zum Premiumprodukt der dentalen Implantologie entwickeln werden.

Mit dem Einsatz von Zirkonimplantaten erhalten Sie einen körperfreundlichen Werkstoff, der die Aspekte Verträglichkeit, Gesundheit und Ästhetik perfekt miteinander vereint. Somit sind Zirkonimplantate besonders für diejenigen Patienten ideal geeignet, bei denen eine Titanunverträglichkeit vorliegt oder die ein generelles Unbehagen gegen Metalle im Körper empfinden.

Die Herstellung guter Zirkonimplantate ist deutlich teurer als bei Titanimplantaten, kompensatorisch werden jedoch im Rahmen der prothetischen Versorgung keine weiteren Implantatkomponenten benötigt. Somit sind am Ende die gesamten Materialkosten wieder weitestgehend identisch zu den Titanimplantaten der Classic Line.

Manchmal finden sich Informationen darüber, dass Zirkonimplantate „radioaktiv“ seien. Hier können wir Sie natürlich beruhigen, denn man muss wissen, dass wir alle allein bereits über die Atemluft und Nahrung natürliche Radionuklide aufnehmen. Zusammen mit der äußeren Strahlung aus kosmischer und terrestrischer Strahlung ergibt sich eine natürliche Strahlenexposition von etwa 2-3 mSv (Millisievert) pro Jahr in Deutschland. Addiert man die Strahlenexposition, die aus medizinischen Massnahmen resultiert, so ergibt sich eine Gesamtstrahlenexposition der Bevölkerung von ca. 5 mSv/Jahr.
Zirkonimplantate haben eine Eigenstrahlung von 0,01 mSV und liegen damit nicht nur um den Faktor 100 unter dem gesetzlich zugelassenen Grenzwert, sondern entprechen der Eigenstrahlung des umgebenden eigenen Knochengewebes.